Schlagwort-Archive: nopegida

Heute vor 75 Jahren: Charlie Chaplin – der große Diktator

Heute vor 75 Jahren wurde Charlie Chaplin’s „Der große Diktator“ Uraufgeführt.


(Direktlink)

Wir alle haben den Wunsch, einander zu helfen. Das liegt in der Natur des Menschen. Wir wollen vom Glück des Nächsten leben – nicht von seinem Elend. Wir wollen nicht hassen und uns nicht gegenseitig verachten. In dieser Welt gibt es Raum für alle, und die gute Erde ist reich und vermag einem jeden von uns das Notwendige zu geben.

Die Rede im Wortlaut gibt es hier.

#fuckpegida #nohate #noracism

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter diverses

أهلاً وسهلاً

via: DKFMW

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter diverses

Johannes Lichdi über Pegida: Dresden ist ein „borniertes und engherziges Provinznest“

Johannes Lichdi sucht hier zu erklären, warum Pegida vor allem in Dresden so stark ist. Money Quote:

Aber warum gerade Dresden? Eben das Dresden, dass jahrelang dem größten Naziaufmarsch Europas zusah? Das Dresden, dass lieber eine Brücke baute, als Welterbe zu bleiben? Und auch das Dresden, in dem eine Staatsanwaltschaft Videos manipuliert, um politisch erwünschte Verurteilungen hinzubiegen? Vielleicht findet die rechtspopulistische Massenbewegung gerade in Dresden ihren Ort, weil die sächsische Landeshauptstadt schon immer die notwendige Klarheit gescheut hat. Die Oberbürgermeisterin und der Ministerpräsident haben die Pegidisten zur Großdemonstration am vergangenen Samstag ja ausdrücklich eingeladen. Pegidisten-Versteher beherrschen rundum das mediale Feld. Sie sorgen sich mehr über eine Ausgrenzung der Pegidisten als deren Angriff auf die weltoffene demokratische Gesellschaft oder gar das Schicksal der Flüchtlinge in Dresden. Sie stehen in der Tradition einer autoritären und fremdenfeindlichen gesellschaftlichen Stimmungslage, auf die die CDU seit 1990 ihre Herrschaft baut.

via: Der Tagesspiegel

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Politik

Wer geht zu Pegida und warum?

Update: Wie Fefe ganz richtig anmerkte:

Allerdings ist diese Statistik auch ein gutes Beispiel dafür, wieso man Statistiken nicht trauen darf. Denn sie haben 400 Leute befragt und 65% haben die Teilnahme abgelehnt. Die Aussagen beziehen sich also nicht auf „die Pegida-Leute“ sondern „die Pegida-Leute, die sich haben befragen lassen, was eine Minderheit war“. Und die nächste Frage ist natürlich, wie repräsentativ die Auswahl der Befragten war, und wie repräsentativ die Verteilung derer ist, die sich haben befragen lassen. Vielleicht haben nur die gebildeten Atheisten mit Job geantwortet und der Rest entsprechen doch den Vorurteilen. Man weiß es nicht.

Ende Update

Prof. Dr. Hans Vorländer von der TU Dresden hat jetzt eine Studie vorgestellt, in der die Motivationen der Pegida Teilnehmer untersucht werden.

[…] Der „typische“ PEGIDA-Demonstrant entstammt der Mittelschicht, ist gut ausgebildet, berufstätig, verfügt über ein für sächsische Verhältnisse leicht überdurchschnittliches Nettoeinkommen, ist 48 Jahre alt, männlich, gehört keiner Konfession an, weist keine Parteiverbundenheit auf und stammt aus Dresden oder Sachsen. […]

Zusammengefasst heißt es:

[…] Auch wenn sich PEGIDA dem Namen nach gegen die Islamisierung des Abendlandes wendet, sind die Kundgebungen für die Mehrheit der Teilnehmer in erster Linie eine Möglichkeit, tief empfundene, bisher nicht öffentlich artikulierte Ressentiments gegenüber politischer und meinungsbildender Elite zum Ausdruck zu bringen. Diese Gegenüberstellung von „Die da oben“ und „Wir hier unten“ in Kombination mit fremdenfeindlichen Einstellungen wird traditionell zum rhetorischen Arsenal rechtspopulistischer Strömungen gerechnet. […]

via: Netz gegen Nazis

54% sind mit der Politik unzufrieden, 62% sehen sich mit keiner Partei verbunden – dann folgen auf den Plätzen 2 und 3 AfD (17%) und CDU (9%). Oha, ich hoffe mal nicht dass die alle von rechten Parteien eingefangen werden.

Bleibt jetzt noch die Frage, ab wann etwas „rechts“ ist. 77% der Befragten obiger Studie geben an, nicht wegen „Islam, Islamisierung, Islamismus“ auf der Straße zu sein. Warum laufen sie dann einem „[x]Gi[x]“ Banner hinterher (Gi: Gegen die Islamisierung)?

Ich möchte noch die Studie „Die stabilisierte Mitte – rechtsextreme Einstellung in Deutschland 2014“ hier verlinken. In dieser wird die rechtsextreme Einstellung der Gesellschaft untersucht und differenziert zwischen Bildungsgrad, Parteien etc. pp. So wird in der Studie „Abitur“ als Bildungsgrad genannt:

Befragte mit Abitur stimmen allen Dimensionen des Rechtsextremismus-Fragebogens signifikant seltener zu als Personen mit einem niedrigeren formalen Bildungsabschluss. Der Effekt der Bildung ist deutlich: beispielsweise sind 6,8 Prozent der Menschen mit Abitur, aber 20,8 Prozent ohne Abitur ausländerfeindlich eingestellt.

Laut der TU Dresden Studie zur Zusammensetzung der Pegida Bewegung sind dort ein Großteil Arbeiter – ein typischer Lehrberuf, bei dem (zumindest früher) kein Abitur vorrausgesetzt wurde. Dies lässt sich _nicht_ mit der Studie belegen, dort ist von „Arbeitern/Angestellten“ die Rede, auch widerspricht dies dem einleitenden Zitat mit den „gut ausgebildeten“ Pegida Demonstranten. Allerdings haben laut Studie die meisten Teilnehmenden als höchsten Abschluss „Realschulabschluss“ angeben.

Vermutlich ist aber das wirklich größte Problem im Zusammenhang mit Pegida aber momentan die Ablehnung und Unzufriedenheit der Teilnehmenden mit der Politik und die Skepsis gegenüber Medien. Gepaart mit dem latent vorhandenem rassistischen Gedankengut existiert hier eine „Nichtmiteinanderreden“-Atmosphäre, die von keinem durchbrochen werden wird so schnell:
– Gegendemonstranten: Mit Rechten reden wir nicht!
– Pegida: Mit „den anderen“* reden wir nicht.

Mal schauen wie das Phänomen Pegida weitergeht…

* zum Beispiel Günther Jauch, etc. Aber das wird sich ja evtl. bald mal ändern.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter diverses, Politik

Yellow Umbrella – No Pegida

In Dresden laufen gerade ziemlich viele Menschen einigen rechten Spinnern hinterher und fürchten sich vor einer Islamisierung (ich hab da ja schon mal drüber geschrieben). Wissenschon: Der Weihnachtsmarkt heißt bald Striezelmarkt und dort wo die Yenidze wird wie eine Moschee umgebaut. m(

Letzten Montag hat auf der Gegendemo u. a. „Yello Umbrella“ den Song „No Pegida“ gespielt, den sie – juhuuu – im Studio zusammen mit Ronny Trettmann und Tiny Dawson mal aufgenommen haben. Anhören geht auf Soundcloud, runterladen kann man sich den Song hier.

via: DKFMW

Ja, und mein Friseur konnte Pegida auch ganz gut verstehen. Und immer wenn man konkret gefragt hat: „Wir haben doch kaum Muslime!“ kam „Ja ja, aber wehret den Anfängen!“, oder „Also ich bin jetzt nicht auf eine Diskussion vorbereitet.“ usw. usf. Diese Ideen scheinen echt von außerhalb gezündet worden zu sein und werden mehr oder weniger unreflektiert übernommen. Mist fuck. Ich hätte mich gerne mehr unterhalten, aber ich wollte da auch nicht irgendwie im Friseurladen rumstänkern, da waren noch andere. Das wäre nicht fair gewesen. Aber ich bin da gerne mal offen für einen Dialog. Das nächste mal! In 7 Monaten, wenn ich wieder beim Friseur bin ;)

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter diverses, Musik des Tages

Status des Abendlandes

Ist das Abendland schon Islamisiert?

Und es stellt sich natürlich die Frage:

Ist Peggy da?

Und natürlich gibt es auch noch ein schönes Tumblr, mit dem besten aus dem Panorama Interview letztens.

alles via: DKFMW

Ein Kommentar

Eingeordnet unter diverses, news