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pentaMusic Radio Show April 2013

Hallo,

ziemlich lange lagerte der Mitschnitt der letzten Folge der berühmten pentaMusic Radio Show jetzt auf meinen Platten rum. Über die Weihnachtsfeiertage habe ich Zeit gefunden und mich hingesetzt und zusammengeschnitten. *seufz* Hat das wieder Spaß gemacht!
Dann gab’s leider noch so ein paar Hickups mit dem Postprocessing, doch jetzt, finally: Die Folge ist online!
Viel Spaß beim hören.

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Richard Stallman: Keynote for Output 2012

[Update]29-07-2012: There is a video recording available under http://os.inf.tu-dresden.de/download/Stallman.webm.[/Update]

[Update]12-07-2012: It was pointed out to me, that the line RMS draws when it comes to non-free software is, when _anyone_ can do a update. See down below.[/Update]

I did a recording of Richard Stallman’s Keynote at „Output 2012“. The sound quality isn’t very good, I forgot to bring my Zoom, so it was recorded with my Samsung’s YP-U5 internal mic. After beeing processed by auphonic.com I think the quality is acceptable to put it online. The content is licensed, as wished by the speaker, under a cc-by-nd license.

Richard Stallman is creator of the GNU Project, founder of the Free Software Foundation and he is also known as St. iGNUcius from the church of emacs.

I’m very happy that I had this opportunity to see him live, even though he declined to (GPG-) sign me a txt file with his book „Right to Read“ („To complicated right now.“). I even copied it to a ext3 formated volume beforehand.

He started with a lengthy Keynote (some 1 hour and 40 minutes), which was in the same way interesting and entertaining. He is a marvellous speaker. In the Question and Answer section afterwards, he gave an insight into his views. A very interesting issue raised was, when is software or firmware allowed to be non-free. The line RMS draws, he says, is: As long as the firmware/software cannot be updated [update](by third persons)[/update], it should be considered and treated as a circuit – which is not open either and doesn’t need to be, because we cannot produce circuits at home anyways. And he got mad at me when I tried to question this view :)
In my opinion this might be an acceptable view for the world as it is now (and it’s a thing that’s pratically achieveable), but I think this definition doesn’t go far enough (so did other people in the room think as well). I think, people will be able to do more with the upcoming technology like 3d-printers than just program software. We will be able to produce (simple) circuits in a couple of years at home. And thus, I think it’s not good to stop demanding free software just for updateable devices. We have to demand freedom for all the devices that we use – if it be the microwave oven or our hearing aids. Here I think Cory Doctorow’s talk from the 28c3 about „The coming war on general computation“ describes the problems arising better and Doctorow’s call for arms for the right to be allowed to know the details of the software in our devices is the right thing to do.
Nevertheless. I came out of the talk (and q&a) with the strong urge to get involved in the movement, get rid of proprietary things, educate people but most importing: Go through the world with open eyes, trying to make it a better place.

Here are the files:
Stallman: Keynote at Output 2012
Stallman: Question and Answer at Output 2012

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Soundtrack der Nacht

Sitze gerade, nach Elektronik lernen, auf meiner Couch, Licht aus, ein paar Kerzen an, und höre Musik. Und die ist SO großartig, die muss ich weiterempfehlen – und kann damit nicht bis zur nächste pentaMusic Radio Show warten..
In meiner Playlist befindet sich Databoy78 mit Travel von der EP Piano Works, außerdem Tap mit Chasing Rabbits. Hier ist vor allem der Song „Down the Rabbit Hole“ GENIAL, die anderen sind aber auch super – relaxter triphop.

Die eigentlichen Perlen kommen aber definitiv von „Nobody“. Das Album „Nobody is Nobody“ ist – ja, unbeschreiblich! Einfach super indie alternative acoustic natural hypermelodic pop rock mäßig. Ok, die Tagliste ist kopiert, besser kann man das aber auch nicht bechreiben. Die Band kommt aus Osnabrück, ich hab aber leider deren Webseite noch nicht gefunden.
Ok, aufhören, ich muss wieder lauschen. Licht aus. Augen zu. Ohren auf. Chillen. YEEEEESSSS! So das muss!

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Was kann ich nur schenken?

Update: Ich möchte hier nicht zum wilden Spenden aufrufen. Spenden ist auch, Dankbarkeit zeigen. Einen Brief schreiben. Einen Kommentar absetzen. Sich für die geleistete Arbeit bedanken. Mitmachen. Auch ist die Liste von Institutionen die ich nenne weder vollständig noch ausreichend. Es soll eher ein Blick über den Tellerrand sein, was man anstatt Dinge zu kaufen, tun kann und ein wenig den Blick auf das Internet lenken und was es zu bieten hat: Über Vernetzung, Austausch, Kommunikation hin zu Kultur und Politik. Im Internet ist vieles frei verfügbar – allerdings stehen dahinter echte Resourcen wie Arbeit und Geld (für Equipment, Server etc).

Bald ist Weihnachten und die Frage steht im Raum: Habt ihr schon alle ein Geschenk?
Jedes Jahr geht dieser Wahnsinn wieder los, Leute rennen wie die Verrückten durch irgendwelche Konsumtempel auf der Suche nach Schnäppchen – denn Geiz ist Geil. Man ist ja nicht blöd. Deshalb wird Jagd gemacht auf Chinesische Billigprodukte, damit der Fernseher nochmal ein paar mm größer wird, oder der Kaffe vollautomatisch in die Tasse rieselt. Lebensfreude steigern, wie es die Werbung suggeriert – und das um jeden Preis. Dabei nützt dieser wahnwitzige Konsum nicht unbedingt was.
Naja, und wem der Konsum nicht ausreicht, spendet dann noch etwas. Vielleicht an Innocence in Danger? Oder an die Deutsche Kinderhilfe? Unicef ist ja schon länger umstritten
Dadurch kommt dann die Frage auf: Wie kann man glücklich werden, wenn man sich sein gutes Gewissen und Glück nicht mehr auf dem üblichen Wege erkaufen kann, Gewissensbisse, wissen-schon? Meine Antwort: Mal den Kopf ein wenig drehen und nach rechts und links schauen.
Es gibt viele Projekte, welche ich unterstützenswert finde. Warum z.B. überteuerte CD’s kaufen mit Künstlern, die im Radio eh die ganze Zeit rauf- und runter promoted werden Weil sie jeder kennt? Ist das nicht das schöne, Dinge zu verschenken, die man noch nicht kennt? Man packt Geschenke aus diesem Grund schließlich auch ein: Um die Vorfreude, die Neugierde zu wecken. Wie wäre es mal mit schöner CC-Musik [1]? Musik, von welcher die meisten Künstler nicht leben können (und wollen), die sie aber machen, weil es ihnen FREUDE bereitet. Womit wir wieder beim Wohlstand wären. Meine persönlichen Empfehlungen gelten hier z.B. aaahh-records.net (besonders Entertaiment for the Braindead), rec72.net und vielen anderen. Eine weitere Möglichkeit, Creative Commons zu unterstützen und damit die Verbreitung freierer Kulturgüter ist z.B. an Creative Commons Deutschland zu spenden oder Podcasts, welche sich mit CC Inhalten beschäftigen [2].
Oder man spendet an seine Lieblingspodcasts [3] und brennt diese auf eine CD. Oder man schaut mal nach einem schönen Film auf vodo.net[6] oder einem (Hör-)Buch [7].

Eine ganz andere Möglichkeit, ist die Spende in die Freiheit. Und bei Pressefreiheit gibt es momentan vor allem mind. eine Organisation, die das Geld gebrauchen kann. Wikileaks. Spenden an Wikileaks kann man, zum Beispiel, über die Wau Holland Stiftung tätigen. Als andere Institutionen (Vereine, Arbeitskreise, Blogs), welche unsere Freiheiten schützen bzw. probieren zu bewahren, kann man z.B. den Chaos Computer Club e.V., Foebud e.V., AK Zensur, netzpolitik.org und viele weitere nennen. Von vielen dieser Organisationen hört man im normalen Alltag wenig, da sie kein Geld für aufwendige Plakat-Aktionen haben. Allerdings sind sie mit viel Engagement, Enthusiasmus und geballter, freiwilliger (Wo-)Manpower dabei, etwas für uns Bürger zu schaffen: Sei es ein gleiches Internet für alle (Stichwort: Netzneutralität), Verhinderung von Zensur, Expertise vor dem Bundesverfassungsgericht (um z.B. die Vorratsdatenspeicherung zu kippen); generell also: Unsere senilen, vor der Rente stehenden Alt-Politikern und den jungen, aufstrebenden Arschkriechern in den Parteien in Sachen Internet und Bürgerrechten auf die Füße zu treten und der geballten Lobby von Unternehmen im Bundestag in die offenen Türen zumindest einen kniehohen Zaun in den Weg zu stellen [8]. Wie wäre es, mal einen Link zu einem spannenden Blog zu verschenken [11][12]? Flattr[13] Guthaben für das Internet zu verschenken, indem man z.B. ein Flattr-Konto einrichtet mit zugehörigem Dauerauftrag? So kann man, für einen bestimmten Betrag im Monat, seine Lieblingsseiten unterstützen [14]. Kurzum: Get ur lazy ass up and do something for YOUR internet!

Nun, man kann hier immer noch über Konsum schimpfen (gerade im oberen Teil), Konsum von Musik, Konsum von Freiheiten. Allerdings ist das Resourcen schonend. Nachhaltig [9]. Mal dem ganzen Event-Rummel entsagen. Den alltäglichen Alltag vergessen. Und Zeit nehmen. Für die ((Ur-)Groß-)Eltern, Geschwister, Kinder und Freunde. Für Museen, Geschichte, (Klein-)Kunst, Theater, Bücher und Nachdenken. Noch ist das alles nicht verboten und exisitert: viele Theater und andere nicht-Event basierte Kultureinrichtungen sterben mangels Geldern aus.

In meinen Augen steigern Musik, Bücher, Informationen und natürlich Bügerrechte den inneren Wohlstand mehr, als der 3. Fernseher, die 5. Küchenwaage oder das 7. Auto. Und innerer Wohlstand für andere (und damit auch für sich) ist das, wonach man – nicht nur an Weihnachten [10] – streben sollte.

Schöne Feiertage!

[1] Wie findet man CC Musik? Einfach mal auf Jamendo schauen. Oder man hört sich mal die pentaMusic Radio Show, Machtdose, phlow oder die Musikpiraten an.
[2] z.B. pentaMusic Radio Show, Machtdose.de, phlow.net, musikpiraten e.v. uvm.
[3] z.B. Küchenradio, Chaosradio (Express), Podcasts des Chaos Computer Club Dresden
[6] z.B. die Serie Pioneer One, dem super tollen Western Remake Snowblind oder dem mehrfach ausgezeichneten The Yes Men Fix The World (peer-to-peer edition)
[7] z.B. Moe Hackett oder Machine of Death
[8] Dafür vielen Dank, btw!!!!!
[9] Gut passt hier ein Lied von David Rovics – „The Commons„:

It’s the commons, our right of birth
And you who would enclose the land all around the Earth
Our future is your downfall, when we cut this ball and chain
You who’d sacrifice the public good for your private gain

[10] (wie es in der globalisierten (und vor allem westlichen) Welt immer mehr der Fall ist),
[11] mit Latex wäre diese Nummerierung nicht passiert
[12] z.B. Fefe’s Blog, Nachdenkseiten, Netzpolitik.org, Stackenblochen.de, Trackback von Fritz, bei letzterem ist vor allem unter der Rubrik „Blogger Privat“ echt interessantes dabei!
[13] extra mal auf einen externen Blick auf Flattr verlinkt
[14] Was manchmal auch anders geht: z.B. bietet die TAZ auch eine Spende per Überweisung (für einzelne Artikel) an.

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Ein musiCCalischer Adventskalender

Diesen gibt es – wie im vergangenem Jahr – beim Musikpiraten e.V.. Natürlich nur echt mit HTML5 :)
Viel Spaß beim hören!

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pentaMusic Radio Show 26. Juli

UPDATE: Jetzt auch als Download!

Heute (26. Juli 2010) Abend, 21:15 Uhr ist es so weit: Die pentaMusic Radio Show ist wieder live on the internet!
Informationen zum Inhalt, wie ihr zuhören und mitmachen könnt und natürlich die obligatorischen Post-Shownotes samt Download findet ihr unter c3d2.de

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