Sicherer surfen im Internet

Was kann man tun um sicher im Internet unterwegs zu sein?

Nun, die Antwort ist einfach: Man muss darauf achten auf was für Seiten man surft!
Aber es gibt noch andere Dinge auf die man achten kann, als Beispiel-Browser (und für mich der Browser der Wahl) sei Mozilla Firefox genannt. Dieser kommt zum einen mit „Tabbed Browsing“, das heißt Seiten können in Reiter geladen werden, man muss keine Fenster mehr wechseln. Was aber viel netter ist, sind verschiedene, einfach zu installierende Plugins.

Warum sollte man mit Firefox surfen? Der Internet Explorer ist doch schon dabei! Und der ist von Microsoft! Außerdem hab ich gehört, dass der Firefox Browser sog. „Open Source“ ist, das heißt doch dass der Quelltext frei verfügbar ist – da sieht doch jeder die Sicherheitslücken!

Tja, das ist einfach zu erklären: Wenn beim Internet Explorer eine Lücke gefunden wird, dann dauert es sehr lange bis diese gestopft wird! So müssen doch erstmal die Microsoft Programmierer gucken, wo liegt den überhaupt der Fehler? Außerdem: Was ist wenn der Fehler nicht öffentlich gemacht wird und auch keinem der Programmierer auffällt? Dann wird die Sicherheitslücke nicht geschlossen. Vllt. finden aber die Programmierer vom Internet Explorer einfach nicht, wo sich der Fehler versteckt hat! Schließlich ist es ja ein großes Software Projekt! Eine andere Schwachstelle des Internet Explorer ist, dass dieser so eng mit dem System verwoben ist. Windows benutzt funktionen des IE z.b. im Dateimanager. Da ist es sehr viel komplizierter, den Browser abzudichten – weil man unter Umständen dem Anwender funktionalität an anderer Stelle nimmt. So ist es besser, ein Progamm zu nehmen, von dem nichts anderes abhängt. Doch zurück zu der Sicherheitslücke:
Beim Firefox (und anderen Open Source Programmen) verhält es sich da anders: Wenn ein Lücke entdeckt wird, arbeitet die ganze Firefox Gemeinde daran, die Ursache für die Lücke möglichst schnell zu finden. Und dies geht, weil der Quelltext offen ist, und viele Augen bekanntlich mehr sehen als wenige. Nun können also alle Leute die Spaß daran haben, helfen den Fehler zu lokalisieren und zu verbessern, damit ein sogenannter „Patch“ (Deutsch: Flicken) bereitgestellt werden kann.
Egal welchen Browser man nun nutzt, es gibt ja noch andere als den Internet Explorer und Firefox, z.B. Opera, um noch einen der großen zu nennen, man sollte immer darauf achten dass man die aktuelleste Version benutzt und diese regelmäßig zu aktualisieren – was meistens über eine interne Update-Funktion passiert (im Firefox) oder per Windows-Update.
Man kann sich auch auf Seiten wie z.B. Heise.de informieren, ob es neue Sicherheitslücken gibt. Diese werden hier in Artikeln beschrieben.

Ok, das mit dem Browser ist jetzt klar. Wie gehts weiter?

Generell sollte man den Browsern das ausführen von Java (~Script) verbieten. Auch Flash Elemente (Filme bei Youtube u.a.) können die Sicherheit gefährden. Da man ja trotzdem Youtube Videos gucken will, und dann nicht immer alles in den Einstellungen ändern möchte, nenne später noch 2 praktische Plug-Ins.
Passwörter und Formulardaten sollte man nie speichern, und Cookies sollte man immer am Ende der Sitzung löschen.
Wie macht man das? Nun, kurzfristig kann man seine privaten Daten im Firefox unter „Extras“ -> „Private Daten löschen“ oder mit der Tastenkombination „STRG“+“Umschalt“+“Entf“ löschen.
Dauerhaft bietet sich allerdings an unter „Bearbeiten“ -> „Einstellungen“ -> „Privatsphäre“ folgende Optionen zu setzen:
– Bei Cookies einstellen „Am Ende der Sitzung löschen“
– Und „Meine Privaten Daten beim beenden löschen“ zu aktivieren. Hier kann man unter „Einstellungen“ noch festlegen, welche. Am besten aber alles aktivieren

Dies solls fürs erste sein, ich schriebe weiter, versprochen!

2 Antworten zu “Sicherer surfen im Internet

  1. CrazyDigital

    Oder man packt das Übel einfach an der Wurzel, und schrottet gleich sein Windoof, und steigt so schnell es noch geht auf Mac und/oder Linux um! :P

  2. Nun, das alleine bewahrt einen aber noch längst nicht vor Angriffen…
    CanSecWest Security Conference: Das unsicherste Notebook war ein MacBook Air (Zero-Day Exploit im Safari) – Linux allerdings das sicherste.
    Also, nicht vorschnell urteilen, die größte Sicherheitslücke sitzt immer VOR dem PC ;)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s