Archiv der Kategorie: software

Vim, Latex Suite und Dateien die mit \include eingebunden sind

Ich schreibe gerade in vim mit der Vim-LaTeX Suite eine längere Arbeit in der ich mehrere Dateien mit \include{dateiname} bzw. \input{dateiname} eingebaut habe. Zwischen den Dateien will man nun auch referenzieren können und alles. Um Vim-LaTeX mitzuteilen, dass das Projekt mehrere Dateien enthält, erstellt man eine leere Datei namens main.tex.latexmain an, wobei main.tex in diesem Fall die „Hauptdatei“ ist (den Namen ggf. anpassen!), in der die anderen Dokumente eingebunden werden.
In diese Datei schreibt man nun, mit Leerzeichen getrennt, alle im Projekt verwendeten Dateien hinzu. Leider ist dies in der Referenz (s. u.) nicht direkt ersichtlich, sondern findet sich unter 11.5 – LaTeX Completion Customization.
Vim-LaTeX Suite sucht von der aktuell bearbeiteten Datei in der Datei-Hierarchie aufwärts, ob es eine Datei names dateiname.tex.latexmain findet, und nutzt diese Information dann, um das Projekt zu „erkennen“. Mehr Informationen finden sich in der ausführlichen Vim-LaTeX Suite Referenz, Kapitel 9 – Multiple file LaTeX projects.

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Follow the Tripping Machines in their rabbit hole.

Auf Twitch.tv lässt gerade Jonas Degrave hat mit Mitstreitern Googles Tripping Machines als Vorlage genommen und stellt auf Twitch.tv einen Livestream eines trippenden neuronalen Netzwerks in Form eines infinte Zooms bereit. Twitch.tv Nutzerinnen können hierbei Vorschläge darüber machen, an was das Netzwerk als nächstes Denken soll. Alle 45 Sekunden denkt das Netzwerk dann über einen neuen Begriff nach, der im Stream eingeblendet werden soll. In einem Blogpost auf Github.io wird das Vorgehen näher erläutert.

Hier noch passende Musik dazu:

via: Nerdcore

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Look at this cool startup!

Wir kennen sie alle, die fancy Seiten der ganzen Startups. Tiffany Zahng und Mike Bradley haben in ihren Semesterferien sich mal hingesetzt und den ultimativen Boilerplate Startup Generator gebaut :)

Re/code hat ein Interview mit den beiden über diese Arbeit.

Super! (Und jetzt kann ich den Tab im Browser endlich mal schließen!)

via: Nerdcore (Link reiche ich nach)

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Debian, LaTeX, Texdoc und Gimp

Was macht diese Kombination so besonders? Nun, wenn man seine Dokumente in LaTeX schreibt, bietet einem das Kommando texdoc PAKET die Möglichkeit, die Dokumentation für PAKET für die aktuell installierte Version zu lesen. Leider öffnet Texdoc anstatt eines PDF Viewers das Programm GIMP. Dies liegt daran, dass der Befehl xdg-open %s ausführt und dadurch GIMP ausgewählt wird. Eine Lösung ist, sich das in seiner texdoc-config Datei umzuschreiben. Hier ist erklärt wo man gucken muss, in der Datei ist das ganze selbsterklärend (einfach seinen gewünschten PDF-Viewer eintragen).

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Mac ISO’s mounten

Ich musste leider Labview installieren, die Uni stellt mir netterweise die Linuxvariante zur Verfügung. Die ISO kommt für MAC und Linux. Leider ließ diese sich zunächst nicht mit dem üblichen
mount -o loop mein.iso /pfad/zum/einhaengen
nicht mounten.
Ein
file mein.iso
erzählt mir folgendes:
Apple Driver Map, blocksize 2048, blockcount 1573111, devtype 0, devid 0, descriptors 0, contains[@0x800]: Apple Partition Map, map block count 10, start block 0, block count 0, type Apple_Free, contains[@0x1000]: Apple Partition Map, map block count 10, start block 0, block count 0, type Apple_Free, contains[@0x1800]: Apple Partition Map, map block count 3, start block 1, block count 15, name Apple, type Apple_partition_map

Der Trick: Das ganze als hfsplus mounten:
mount -t hfsplus mein.iso /pfad/zum/einhaengen.

Danach lies sich mit dem INSTALL Skript alles problemlos installieren.

In der Readme steht dieser Tipp leider nicht, dort geht man von automagischem mounten aus :/ Eine Verbesserung hier wäre super!

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<<</>> Logo? Check!

Meine erste selbsttrainiertes Cascade für die Objekterkennung mit OpenCV! Möge die Objekterkennung beginnen… (Und noch viel, viel feintuning ist nötig)

> Aufkleber mit OpenCV erkannt

<<</>> Aufkleber mit OpenCV erkannt – spiegelverkehrt gehalten. Aber das sind nur Details… (funktioniert auch richtig herum)

Hier das c3d2logo-cascade zum selber ausprobieren (die Dateiendung in .xml ändern). Funktioniert noch nicht so richtig gut, aber immerhin. Einfach die Facedetect-Demo ausführen und als Cascade File das heruntergeladene XML File angeben:
./facedetect --cascade="c3d2logo-cascade.xml"

Viel Spaß!

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Schnell mal einen lokalen Git-Server aufsetzen

Damit ich für mich hier nochmal nachschauen kann wenn ich es mal wieder brauche (so wie heute), bzw. vllt. ist das ja noch für eine andere lesende Person interessant.
Auf https://gist.github.com/datagrok/5080545 gibt es eine kurze Anleitung, hier die beiden wichtigen Befehle, für Details bitte in den Artikel sehen!

git config --global alias.serve "daemon --verbose --export-all --base-path=.git --reuseaddr --strict-paths .git/"
setzt einen Git alias.

Mit
git serve
startet man nun den temporären(!) Server.

Nun kann man zum Beispiel mit
git clone git://[IP:v:6:Adresse]/git/repo
das Repo klonen.
Das Repo wird „Read-Only“ angeboten, d. h. man kann nichts dorthin pushen. Auch kennt diese Art von Git Server keine User-Authentication, also kann jeder im Netzwerk der möchte während der Server läuft auf das Repo zugreifen.
Möchte man dauerhaft einen Git Server aufsetzen inkl. Rechte Management, empfiehlt sich zum Beispiel Gitolite. Wenn man sich mit SSH auskennt ist der ziemlich easy aufzusetzen.

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Indiegame Tipp: Quadrant

IndieDB Nutzer undefdev hat ein cooles Game in Love gebastelt, dessen Demo hier heruntergeladen werden kann. (Der Sourcecode wird wohl auch noch released, kommt dann hier als Update rein).

Zum spielen braucht man LÖVE, einfach herunterladen, dann kann man die von indieDB heruntergeladene Datei einfach ausführen.

Das Spielprinzip ist zwar anfangs ein wenig tricky zu erlernen, an sich aber simpel:
quadrant-menu

Zunächst empfiehlt es sich, das Training zu absolvieren:

Quadrant Training

Quadrant Training

Auf dem Bildschirm sind 3 Quadrate zu sehen, wobei sich das Spiel um die Position des mittelgroßen Quadrates dreht. Man drückt einfach eine zur entsprechenden Ecke gehörenden, angezeigten Tasten. Ich spiele zum Beispiel mit „u“ (linke obere Ecke), „j“ (linke untere Ecke), „k“ und „i“ (rechte Seite unten bzw. oben). Ist das mittlere Quadrat links unten, drückt man „j“, rechts oben, drück man „i“ usw.
Das kleinste Quadrat zeigt an, wo das mittlere Quadrat demnächst sein wird. Ein bisschen geübt? Auf gehts.

Quadrant Gameplay

Quadrant Gameplay

Der Countdown zählt runter, es geht los. Im Beat drückt man nun die richtigen Tasten. Bei einem Fehler verschwindet erst das große, dann die kleineren Quadrate, dann ist vorbei. Und nicht vergessen: Der Beat ist der Cue!

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How to teach Software how to learn how to play

Beim stolpern durch das Internet bin ich auf Tom7 gestoßen, einem Wissenschaftler der a) ein sehr lustigen Blog hat und b) eine AI geschrieben hat, die NES Spiele spielen kann.
Dazu hat der einen NES Rom Emulator genommen, spielt die NES Spiele ein bisschen und die AI durchsucht den ROM Speicher pro Frame nach „increasing Bytes“probiert anhander eine „objective function“ mit „in die Zukunft blicken“ die bestmögliche Tatenkombinationen zu finden. Auch das ist noch vereinfacht. Wenn’s hoch geht isset \o/, ansonsten ist es /o\. Zum spielen drückt die AI dann wild alle möglichen Tastenkombinationen und schaut, was eine gute Wahl wäre. Hier gibt es das Paper.
Das ganze wird in diesem Youtube Video erklärt (da gibt es dann auch Fortsetzung 1 und 2, in denen weitere Spiele gespielt werden).

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