Archiv der Kategorie: diverses

Gregor Gysi interpretiert Raplyrics von K.I.Z.

Gregor Gysi, Rap und K.I.Z? Gregor Gysi, Abgeordneter der Linken im Bundestags und bis vor kurzem (12.10.2015) noch Fraktionsführer der Linken, wurde von Rap ist interviewt, dabei sollte er zwei Texte der Gruppe K.I.Z interpretieren, einmal „Hurra die Welt geht unter“ so wie „Boom Boom Boom“.

(Bild via: Rap Ist)
Herausgekommen ist ein super interessantes Gespräch über Geflüchtete, Gysi’s Marihuana Erfahrungen und die Bedeutung von „Wohlstand“.
Ich mag Gysi’s Art und seine Sicht auf Dinge in der Welt die um ihn herum so passieren. Und ja, das mag auch alles streitbar sein, aber ich glaube er ist ein Typ mit dem man auch vortrefflich streiten kann. Auch schön ist die Schilderung seiner Unsicherheit als er mit Martin Sonneborn in einer Kneipe ein Interview gab beim „Kanzlerduell der Herzen“.
Also, anschauen, lohnt sich. Und danach „Hurra die Welt geht unter“ hören :)

So, jetzt kann der Tab zu. Arbeit.

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Heute vor 75 Jahren: Charlie Chaplin – der große Diktator

Heute vor 75 Jahren wurde Charlie Chaplin’s „Der große Diktator“ Uraufgeführt.


(Direktlink)

Wir alle haben den Wunsch, einander zu helfen. Das liegt in der Natur des Menschen. Wir wollen vom Glück des Nächsten leben – nicht von seinem Elend. Wir wollen nicht hassen und uns nicht gegenseitig verachten. In dieser Welt gibt es Raum für alle, und die gute Erde ist reich und vermag einem jeden von uns das Notwendige zu geben.

Die Rede im Wortlaut gibt es hier.

#fuckpegida #nohate #noracism

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أهلاً وسهلاً

via: DKFMW

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Wirtschaftsprognosen

Das DIW war vor 90 Jahren das erste Institut, das Konjunkturforschung betrieb. Inzwischen weiß man: Wirtschaftsprognosen sind eigentlich immer falsch. Ist Konjunkturforschung noch sinnvoll?

Da muss ich widersprechen. Die Prognosen sind nicht falsch, sondern nur nicht ganz exakt. Man entscheidet sich für die Prognose mit der höchsten Wahrscheinlichkeit – die liegt aber nicht bei 100 Prozent, sondern kann auch nur 55 Prozent betragen.

Welchen Rat haben Sie für das Geburtstagskind DIW – und alle anderen Ökonomen?

Sie sollten sich den realen Problemen zuwenden.

Aus einem TAZ Interview anlässlich zum 90. Geburtstags des DIW. Interviewter ist Wirtschaftswissenschaftler Gustav Horn.

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Look at this cool startup!

Wir kennen sie alle, die fancy Seiten der ganzen Startups. Tiffany Zahng und Mike Bradley haben in ihren Semesterferien sich mal hingesetzt und den ultimativen Boilerplate Startup Generator gebaut :)

Re/code hat ein Interview mit den beiden über diese Arbeit.

Super! (Und jetzt kann ich den Tab im Browser endlich mal schließen!)

via: Nerdcore (Link reiche ich nach)

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Mittwoch

Direktlink: 9gag.com

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Debian, LaTeX, Texdoc und Gimp

Was macht diese Kombination so besonders? Nun, wenn man seine Dokumente in LaTeX schreibt, bietet einem das Kommando texdoc PAKET die Möglichkeit, die Dokumentation für PAKET für die aktuell installierte Version zu lesen. Leider öffnet Texdoc anstatt eines PDF Viewers das Programm GIMP. Dies liegt daran, dass der Befehl xdg-open %s ausführt und dadurch GIMP ausgewählt wird. Eine Lösung ist, sich das in seiner texdoc-config Datei umzuschreiben. Hier ist erklärt wo man gucken muss, in der Datei ist das ganze selbsterklärend (einfach seinen gewünschten PDF-Viewer eintragen).

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Tripping Machines

Neuronale Netze trippen, Bilder und Paper gibt’s gegen Ende des Artikels

Ich bin absolut kein Experte auf dem Gebiet, möchte hier doch aber eine kleine, motivierende Einführung in die Problemstellung geben des Papers, welches hier verlinkt wird.

WP: Künstliche Neuronale Netze sind heutzutage nicht mehr wegzudenken: Sie dienen dazu nichtlineare Funktionen, Abbildungen, zu lösen: Ein Netz wird aus Neuronen aufgebaut, welche trainiert werden auf eine bestimmte Eingabe eine immer gleiche Ausgabe zu treffen. Ein Neuron besteht aus Eingaben die gewichtet werden und anhand einer Übertragungsfunktion ein Ergebnis lieferen.

Die Eingabefunktion kann lauten: Addiere die Summe aller Eingänge. Wenn nun jeder Eingang mit einer Wichtung zwischen 0 und 1 versehen wird und die Summe aller Wichtungen 1 ergibt, kann man folgende Regel für das Neuron aufstellen:
– Wenn die Summe der Gewichte > 0.5 ist, aktivere das Neuron
– Ansonsten aktivere es nicht.
Normalerweise können auch noch die
Eine Rolle spielen sie zum Beispiel beim Erkennen von Dingen auf Bildern. Gesichtserkennungsalgorithmen (wenn also auf einem Foto erkannt wird ob ein Gesicht zu sehen ist und ob dieses lächelt, eine Funktion welche in moderne Kameras Einzug erhalten hat) sind ein anschauliches Beispiel dafür.
Man nimmt also hunderte Fotos mit bestimmten Motiven und sagt dem Netzwerk: Was ich dir hier gebe, ist ein Affe, ein Haus, ein Baum. Gibt man nun ähnliche Bilder mit Affen, Häusern und Bäumen in das trainierte neuronale Netzwerk, sollte dies sagen können: Dies war ein Affe, ein Haus, ein Baum. Das Netzwerk hat zum Beispiel bei Bäumen gelernt, dass – fachlich nicht korrekt, sondern anschaulich gesprochen – ein Baum durch eine dunkle Kreisförmige Fläche mit einem länglichen Quadrat nach unten besteht. Egal wo der Baum ist, wenn die Neuronen dieses Muster entdecken erzeugen sie die Ausgabe „Baum“. Das ganze geschieht über Wichtungen bei der Ein- und Ausgabeverarbeitung der Neuronen. Wie das alles funktioniert, kann man zum Beispiel in diesem Script von Daniel Kriesel nachlesen.

Was interessant ist, obwohl man das Ergebnis beurteilen kann (das Netzwerk hat richtig/falsch entschieden) ist das innere Verständnis dieser Netzwerke dann doch relativ unklar. Google Forscher haben ein auf Bilderkennung trainiertes Netzwerk mal mit verschiedenen Bildern gefüttert (von weißem Rauschen bis hin zu Berglandschaften) und dem Netzwerk Aufgaben mitgegeben a la: Denk jetzt mal an Banane! Oder: Zeig mal was du siehst! Hier das Paper. Dabei sind super interessante Bilder rausgekommen die parallelen zu Bildern zeigen, wie sie auf psychoaktiven Substanzen (Pilze, LSD, …) wahrgenommen werden. Schick!

Tripping Machines

Tripping Machines

Tripping Machines

via: Nerdcore

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iPython: Module automatisch neuladen

Ich entwickele hier gerade eine kleine Applikation in Python, diese möchte ich schnell und interaktiv mit iPython testen können. Da ein erneutes aufrufen von import nicht das erwünschte Ergebnis erzielte, hab ich mal gesucht und bin bei Stackoverflow fündig geworden:

In iPython folgendes aufrufen:

In [3]: %load_ext autoreload

In [4]: %autoreload 2

mit %load_ext autoreload wird die autoreload funktion geladen, mit %autoreload 2 wird der autoreload-Modus gesetzt. %autoreload? gibt eine Hilfe aus in der u. a. auch Fälle genannt werden, in welchen %autoreload nicht funktioniert. Wenn es da noch eine bessere Lösung gibt, wäre ich über einen Kommentar dankbar (sonst natürlich auch).

Um dies bei jedem Start von iPython zu bewerkstelligen, hilft diese Stackoverflow Antwort weiter.

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Demenz

[10. Mai 2015: Update am Ende]
So langsam kommt man in das Alter wo die Eltern und Großeltern in das Alter kommen wo man sich anfängt über das altern als solches Gedanken zu machen. Wie fit sind die (vor allem die Groß-)Eltern noch, was passiert wenn? Hier hab ich echt bammel davor, wenn… Ja, und Demenz ist da so ein Ding. vor dem mir echt graut, wenn Angehörige anfangen zu vergessen. Pflegen? Altenheim? Pflegekraft? Und vor allem: Wie kann ich damit umgehen lernen?

Holger Klein hat zu diesem Thema schon zwei Podcasts produziert:
Resonator Podcast #5: Demenzforscherin Vjera Holthoff, in welchem das Thema aus wissenschaftlicher Sicht diskutiert wird und – gestern veröffentlicht – ein Podcast in der Wrint Reihe WRINT429 zum Thema: Demente Angehörige, in welchem Hasko über die Erfahrungen in der Pflege seiner an Demenz erkrankten Schwiegermutter erzählt. Beides: Hörempfehlung!

Ich kenne auch einen Fall, wo die Angehörigen sich auch viel gekümmert haben aufgrund räumlicher Entfernung aber sich auch zusätzlich die besagte „polnische Frau“ als tägliche Bezugsperson so wie eine Pflegerin leisten konnten. Auch dort hat alles funktioniert. Vllt. kann ich da ja mal einen Erfahrungsbericht beisteuern.

Ich hoffe innerlich sehr, dass für mich persönlich (meinem Familienumfeld) dieses Thema (wenn überhaupt) erst in ferne Zukunft eine Rolle spielen wird, aber aufgeschoben ist auch nur aufgehoben oder so ähnlich.

[Update]
Holger Klein hat ein in seinem WRINT-Podcast einen weiteren Gast zum Thema Demenz zu Wort kommen lassen, diesmal einen Ergotherapeuten der u. a. auch Demenzkranke in einer WG für Demenzkranke betreut. Sehr hörenswert!

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