Monatsarchiv: Juni 2015

Vim, Latex Suite und Dateien die mit \include eingebunden sind

Ich schreibe gerade in vim mit der Vim-LaTeX Suite eine längere Arbeit in der ich mehrere Dateien mit \include{dateiname} bzw. \input{dateiname} eingebaut habe. Zwischen den Dateien will man nun auch referenzieren können und alles. Um Vim-LaTeX mitzuteilen, dass das Projekt mehrere Dateien enthält, erstellt man eine leere Datei namens main.tex.latexmain an, wobei main.tex in diesem Fall die „Hauptdatei“ ist (den Namen ggf. anpassen!), in der die anderen Dokumente eingebunden werden.
In diese Datei schreibt man nun, mit Leerzeichen getrennt, alle im Projekt verwendeten Dateien hinzu. Leider ist dies in der Referenz (s. u.) nicht direkt ersichtlich, sondern findet sich unter 11.5 – LaTeX Completion Customization.
Vim-LaTeX Suite sucht von der aktuell bearbeiteten Datei in der Datei-Hierarchie aufwärts, ob es eine Datei names dateiname.tex.latexmain findet, und nutzt diese Information dann, um das Projekt zu „erkennen“. Mehr Informationen finden sich in der ausführlichen Vim-LaTeX Suite Referenz, Kapitel 9 – Multiple file LaTeX projects.

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Follow the Tripping Machines in their rabbit hole.

Auf Twitch.tv lässt gerade Jonas Degrave hat mit Mitstreitern Googles Tripping Machines als Vorlage genommen und stellt auf Twitch.tv einen Livestream eines trippenden neuronalen Netzwerks in Form eines infinte Zooms bereit. Twitch.tv Nutzerinnen können hierbei Vorschläge darüber machen, an was das Netzwerk als nächstes Denken soll. Alle 45 Sekunden denkt das Netzwerk dann über einen neuen Begriff nach, der im Stream eingeblendet werden soll. In einem Blogpost auf Github.io wird das Vorgehen näher erläutert.

Hier noch passende Musik dazu:

via: Nerdcore

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Look at this cool startup!

Wir kennen sie alle, die fancy Seiten der ganzen Startups. Tiffany Zahng und Mike Bradley haben in ihren Semesterferien sich mal hingesetzt und den ultimativen Boilerplate Startup Generator gebaut :)

Re/code hat ein Interview mit den beiden über diese Arbeit.

Super! (Und jetzt kann ich den Tab im Browser endlich mal schließen!)

via: Nerdcore (Link reiche ich nach)

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Mietpreisbremse

via: DKFMW

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Mittwoch

Direktlink: 9gag.com

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Debian, LaTeX, Texdoc und Gimp

Was macht diese Kombination so besonders? Nun, wenn man seine Dokumente in LaTeX schreibt, bietet einem das Kommando texdoc PAKET die Möglichkeit, die Dokumentation für PAKET für die aktuell installierte Version zu lesen. Leider öffnet Texdoc anstatt eines PDF Viewers das Programm GIMP. Dies liegt daran, dass der Befehl xdg-open %s ausführt und dadurch GIMP ausgewählt wird. Eine Lösung ist, sich das in seiner texdoc-config Datei umzuschreiben. Hier ist erklärt wo man gucken muss, in der Datei ist das ganze selbsterklärend (einfach seinen gewünschten PDF-Viewer eintragen).

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Tripping Machines

Neuronale Netze trippen, Bilder und Paper gibt’s gegen Ende des Artikels

Ich bin absolut kein Experte auf dem Gebiet, möchte hier doch aber eine kleine, motivierende Einführung in die Problemstellung geben des Papers, welches hier verlinkt wird.

WP: Künstliche Neuronale Netze sind heutzutage nicht mehr wegzudenken: Sie dienen dazu nichtlineare Funktionen, Abbildungen, zu lösen: Ein Netz wird aus Neuronen aufgebaut, welche trainiert werden auf eine bestimmte Eingabe eine immer gleiche Ausgabe zu treffen. Ein Neuron besteht aus Eingaben die gewichtet werden und anhand einer Übertragungsfunktion ein Ergebnis lieferen.

Die Eingabefunktion kann lauten: Addiere die Summe aller Eingänge. Wenn nun jeder Eingang mit einer Wichtung zwischen 0 und 1 versehen wird und die Summe aller Wichtungen 1 ergibt, kann man folgende Regel für das Neuron aufstellen:
– Wenn die Summe der Gewichte > 0.5 ist, aktivere das Neuron
– Ansonsten aktivere es nicht.
Normalerweise können auch noch die
Eine Rolle spielen sie zum Beispiel beim Erkennen von Dingen auf Bildern. Gesichtserkennungsalgorithmen (wenn also auf einem Foto erkannt wird ob ein Gesicht zu sehen ist und ob dieses lächelt, eine Funktion welche in moderne Kameras Einzug erhalten hat) sind ein anschauliches Beispiel dafür.
Man nimmt also hunderte Fotos mit bestimmten Motiven und sagt dem Netzwerk: Was ich dir hier gebe, ist ein Affe, ein Haus, ein Baum. Gibt man nun ähnliche Bilder mit Affen, Häusern und Bäumen in das trainierte neuronale Netzwerk, sollte dies sagen können: Dies war ein Affe, ein Haus, ein Baum. Das Netzwerk hat zum Beispiel bei Bäumen gelernt, dass – fachlich nicht korrekt, sondern anschaulich gesprochen – ein Baum durch eine dunkle Kreisförmige Fläche mit einem länglichen Quadrat nach unten besteht. Egal wo der Baum ist, wenn die Neuronen dieses Muster entdecken erzeugen sie die Ausgabe „Baum“. Das ganze geschieht über Wichtungen bei der Ein- und Ausgabeverarbeitung der Neuronen. Wie das alles funktioniert, kann man zum Beispiel in diesem Script von Daniel Kriesel nachlesen.

Was interessant ist, obwohl man das Ergebnis beurteilen kann (das Netzwerk hat richtig/falsch entschieden) ist das innere Verständnis dieser Netzwerke dann doch relativ unklar. Google Forscher haben ein auf Bilderkennung trainiertes Netzwerk mal mit verschiedenen Bildern gefüttert (von weißem Rauschen bis hin zu Berglandschaften) und dem Netzwerk Aufgaben mitgegeben a la: Denk jetzt mal an Banane! Oder: Zeig mal was du siehst! Hier das Paper. Dabei sind super interessante Bilder rausgekommen die parallelen zu Bildern zeigen, wie sie auf psychoaktiven Substanzen (Pilze, LSD, …) wahrgenommen werden. Schick!

Tripping Machines

Tripping Machines

Tripping Machines

via: Nerdcore

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GMO vs. Dense – ‚Through Other Glasses (The chillgressive views)‘ (album mix)

Hammer. Seit ich das auf dem Player hab, läuft dieser Mix hoch und runter.

Ich stehe tierisch auf diesen Sound, den ich so viel zu lange schon nicht mehr gehört habe. Psytrance auf 110 BPM runterbremsen und noch ein kleines bisschen mehr der Emotionen dazu. Klanglich so klar wie ein geschliffener Kristall. Ohne die manchmal kitschigen Ethno-Elemente. Sonne dazu = Lächeln auf 360°.

via: DKFMW

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Phaxe – Del Tango

[Direktlink]

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Morten Granau – Seen (Original)

Bei mir läuft grad das Phaxe Christmas DJ Set 2012, und Morten Granau’s „Seen“ fetzt mal total. Leider hier nur in schlechter Youtube Quali, im Mix fetzt das mehr!

[Direktlink]

Die Lyrics erinnern mich ein wenig an eine Begegnung auf einer Party: Ein Mädchen streute immer heimlich Konfetti unter die Leute und das war ihr Soundtrack des Abends. Immer schauen, dass die anderen die kleine Waldgeisterin nicht entdecken :)

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