Monatsarchiv: Januar 2015

<<</>> Logo? Check!

Meine erste selbsttrainiertes Cascade für die Objekterkennung mit OpenCV! Möge die Objekterkennung beginnen… (Und noch viel, viel feintuning ist nötig)

> Aufkleber mit OpenCV erkannt

<<</>> Aufkleber mit OpenCV erkannt – spiegelverkehrt gehalten. Aber das sind nur Details… (funktioniert auch richtig herum)

Hier das c3d2logo-cascade zum selber ausprobieren (die Dateiendung in .xml ändern). Funktioniert noch nicht so richtig gut, aber immerhin. Einfach die Facedetect-Demo ausführen und als Cascade File das heruntergeladene XML File angeben:
./facedetect --cascade="c3d2logo-cascade.xml"

Viel Spaß!

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Schnell mal einen lokalen Git-Server aufsetzen

Damit ich für mich hier nochmal nachschauen kann wenn ich es mal wieder brauche (so wie heute), bzw. vllt. ist das ja noch für eine andere lesende Person interessant.
Auf https://gist.github.com/datagrok/5080545 gibt es eine kurze Anleitung, hier die beiden wichtigen Befehle, für Details bitte in den Artikel sehen!

git config --global alias.serve "daemon --verbose --export-all --base-path=.git --reuseaddr --strict-paths .git/"
setzt einen Git alias.

Mit
git serve
startet man nun den temporären(!) Server.

Nun kann man zum Beispiel mit
git clone git://[IP:v:6:Adresse]/git/repo
das Repo klonen.
Das Repo wird „Read-Only“ angeboten, d. h. man kann nichts dorthin pushen. Auch kennt diese Art von Git Server keine User-Authentication, also kann jeder im Netzwerk der möchte während der Server läuft auf das Repo zugreifen.
Möchte man dauerhaft einen Git Server aufsetzen inkl. Rechte Management, empfiehlt sich zum Beispiel Gitolite. Wenn man sich mit SSH auskennt ist der ziemlich easy aufzusetzen.

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Küchenradio 381 – China

Philip Banse im Küchenradio im Gespräch mit Markus Rimmele.

Die Folge ist schon etwas älter, die wurde während der Proteste in Hongkong aufgenommen.

“Wo Chinas Einfluss wächst, leidet die Freiheit”, sagt Markus Rimmele, ARD-Hörfunk-Korrespondent in Shanghai. Er hat über die aktuellen Proteste un Hongkong berichtet, wo er mehrere Jahre gelebt hat (darüber hat er in KR173 berichtet).
DocPhil spricht mit Markus über die aktuellen Proteste, das chinesische Internet, Pekings Zensur, seine Arbeit als Journalist und den wachsenden Machtanspruch Chinas in der Welt

Hier geht es zum Download.

Ich finde vor allem den Part über die Internetzensur in China spannend. Dort sind die Internetprovider nämlich verpflichtet, Inhalte zu zensieren.

Wer sich selbst zensiert, zensiert vermutlich mehr als er muss.

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Pegida Studie die Zweite

Es ist wieder Montag, es gibt wieder eine Pegida Studie, u. a. vom Verein für „Protest- und Bewegungsforschung e. V.“, der Friedrich Ebert Stiftung u. a. In dieser Studie wird offensiver mit den (geringen) Rückläuferzahlen als bei der letzten Studie umgegangen (dort stand nur am Rande dass es wenig Beteiligung gab).
Ein bisschen unglücklich m. E. ist die Blau-Grau gehaltene Farbgebung, dadurch fällt es sehr schwer die Legendenbeschriftung den Säulen/Stücken in den Diagrammen zuzuordnen, alles in allem aber ok. Auch wurden am Anfang ganz offensichtlich Jahreszahlen vertauscht (2013 statt 2003 und 2014 statt 2004 (Irakkrieg und Hartz IV Proteste).

Beim Bildungsniveau kommt die Studie zu ähnlichen Ergebnissen wie die vorhergehende der TU Dresden.
Erschreckend hoch ist das Potential der AfD Wähler (wenn Sonntag Wahl wäre, würden 89% der Befragten (die geantwortet haben) AfD wählen). Oh Gruselgraus!
Alle Dokumente (Fragebogen, Bericht, Handout) der Studie gibt es auf den Seiten vom protestinstitut.eu .

via: FAZ

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Johannes Lichdi über Pegida: Dresden ist ein „borniertes und engherziges Provinznest“

Johannes Lichdi sucht hier zu erklären, warum Pegida vor allem in Dresden so stark ist. Money Quote:

Aber warum gerade Dresden? Eben das Dresden, dass jahrelang dem größten Naziaufmarsch Europas zusah? Das Dresden, dass lieber eine Brücke baute, als Welterbe zu bleiben? Und auch das Dresden, in dem eine Staatsanwaltschaft Videos manipuliert, um politisch erwünschte Verurteilungen hinzubiegen? Vielleicht findet die rechtspopulistische Massenbewegung gerade in Dresden ihren Ort, weil die sächsische Landeshauptstadt schon immer die notwendige Klarheit gescheut hat. Die Oberbürgermeisterin und der Ministerpräsident haben die Pegidisten zur Großdemonstration am vergangenen Samstag ja ausdrücklich eingeladen. Pegidisten-Versteher beherrschen rundum das mediale Feld. Sie sorgen sich mehr über eine Ausgrenzung der Pegidisten als deren Angriff auf die weltoffene demokratische Gesellschaft oder gar das Schicksal der Flüchtlinge in Dresden. Sie stehen in der Tradition einer autoritären und fremdenfeindlichen gesellschaftlichen Stimmungslage, auf die die CDU seit 1990 ihre Herrschaft baut.

via: Der Tagesspiegel

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Wer geht zu Pegida und warum?

Update: Wie Fefe ganz richtig anmerkte:

Allerdings ist diese Statistik auch ein gutes Beispiel dafür, wieso man Statistiken nicht trauen darf. Denn sie haben 400 Leute befragt und 65% haben die Teilnahme abgelehnt. Die Aussagen beziehen sich also nicht auf „die Pegida-Leute“ sondern „die Pegida-Leute, die sich haben befragen lassen, was eine Minderheit war“. Und die nächste Frage ist natürlich, wie repräsentativ die Auswahl der Befragten war, und wie repräsentativ die Verteilung derer ist, die sich haben befragen lassen. Vielleicht haben nur die gebildeten Atheisten mit Job geantwortet und der Rest entsprechen doch den Vorurteilen. Man weiß es nicht.

Ende Update

Prof. Dr. Hans Vorländer von der TU Dresden hat jetzt eine Studie vorgestellt, in der die Motivationen der Pegida Teilnehmer untersucht werden.

[…] Der „typische“ PEGIDA-Demonstrant entstammt der Mittelschicht, ist gut ausgebildet, berufstätig, verfügt über ein für sächsische Verhältnisse leicht überdurchschnittliches Nettoeinkommen, ist 48 Jahre alt, männlich, gehört keiner Konfession an, weist keine Parteiverbundenheit auf und stammt aus Dresden oder Sachsen. […]

Zusammengefasst heißt es:

[…] Auch wenn sich PEGIDA dem Namen nach gegen die Islamisierung des Abendlandes wendet, sind die Kundgebungen für die Mehrheit der Teilnehmer in erster Linie eine Möglichkeit, tief empfundene, bisher nicht öffentlich artikulierte Ressentiments gegenüber politischer und meinungsbildender Elite zum Ausdruck zu bringen. Diese Gegenüberstellung von „Die da oben“ und „Wir hier unten“ in Kombination mit fremdenfeindlichen Einstellungen wird traditionell zum rhetorischen Arsenal rechtspopulistischer Strömungen gerechnet. […]

via: Netz gegen Nazis

54% sind mit der Politik unzufrieden, 62% sehen sich mit keiner Partei verbunden – dann folgen auf den Plätzen 2 und 3 AfD (17%) und CDU (9%). Oha, ich hoffe mal nicht dass die alle von rechten Parteien eingefangen werden.

Bleibt jetzt noch die Frage, ab wann etwas „rechts“ ist. 77% der Befragten obiger Studie geben an, nicht wegen „Islam, Islamisierung, Islamismus“ auf der Straße zu sein. Warum laufen sie dann einem „[x]Gi[x]“ Banner hinterher (Gi: Gegen die Islamisierung)?

Ich möchte noch die Studie „Die stabilisierte Mitte – rechtsextreme Einstellung in Deutschland 2014“ hier verlinken. In dieser wird die rechtsextreme Einstellung der Gesellschaft untersucht und differenziert zwischen Bildungsgrad, Parteien etc. pp. So wird in der Studie „Abitur“ als Bildungsgrad genannt:

Befragte mit Abitur stimmen allen Dimensionen des Rechtsextremismus-Fragebogens signifikant seltener zu als Personen mit einem niedrigeren formalen Bildungsabschluss. Der Effekt der Bildung ist deutlich: beispielsweise sind 6,8 Prozent der Menschen mit Abitur, aber 20,8 Prozent ohne Abitur ausländerfeindlich eingestellt.

Laut der TU Dresden Studie zur Zusammensetzung der Pegida Bewegung sind dort ein Großteil Arbeiter – ein typischer Lehrberuf, bei dem (zumindest früher) kein Abitur vorrausgesetzt wurde. Dies lässt sich _nicht_ mit der Studie belegen, dort ist von „Arbeitern/Angestellten“ die Rede, auch widerspricht dies dem einleitenden Zitat mit den „gut ausgebildeten“ Pegida Demonstranten. Allerdings haben laut Studie die meisten Teilnehmenden als höchsten Abschluss „Realschulabschluss“ angeben.

Vermutlich ist aber das wirklich größte Problem im Zusammenhang mit Pegida aber momentan die Ablehnung und Unzufriedenheit der Teilnehmenden mit der Politik und die Skepsis gegenüber Medien. Gepaart mit dem latent vorhandenem rassistischen Gedankengut existiert hier eine „Nichtmiteinanderreden“-Atmosphäre, die von keinem durchbrochen werden wird so schnell:
– Gegendemonstranten: Mit Rechten reden wir nicht!
– Pegida: Mit „den anderen“* reden wir nicht.

Mal schauen wie das Phänomen Pegida weitergeht…

* zum Beispiel Günther Jauch, etc. Aber das wird sich ja evtl. bald mal ändern.

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Yellow Umbrella – No Pegida

In Dresden laufen gerade ziemlich viele Menschen einigen rechten Spinnern hinterher und fürchten sich vor einer Islamisierung (ich hab da ja schon mal drüber geschrieben). Wissenschon: Der Weihnachtsmarkt heißt bald Striezelmarkt und dort wo die Yenidze wird wie eine Moschee umgebaut. m(

Letzten Montag hat auf der Gegendemo u. a. „Yello Umbrella“ den Song „No Pegida“ gespielt, den sie – juhuuu – im Studio zusammen mit Ronny Trettmann und Tiny Dawson mal aufgenommen haben. Anhören geht auf Soundcloud, runterladen kann man sich den Song hier.

via: DKFMW

Ja, und mein Friseur konnte Pegida auch ganz gut verstehen. Und immer wenn man konkret gefragt hat: „Wir haben doch kaum Muslime!“ kam „Ja ja, aber wehret den Anfängen!“, oder „Also ich bin jetzt nicht auf eine Diskussion vorbereitet.“ usw. usf. Diese Ideen scheinen echt von außerhalb gezündet worden zu sein und werden mehr oder weniger unreflektiert übernommen. Mist fuck. Ich hätte mich gerne mehr unterhalten, aber ich wollte da auch nicht irgendwie im Friseurladen rumstänkern, da waren noch andere. Das wäre nicht fair gewesen. Aber ich bin da gerne mal offen für einen Dialog. Das nächste mal! In 7 Monaten, wenn ich wieder beim Friseur bin ;)

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DJ Phono – Happy New Year Mix

Mit einer gewissen Melancholie trabt DJ Phono durch die Ohrhörer und schickt einen auf eine wunderbare Reise. Wunderschön. Dazu dann Titanic – Es lebe der Witz! lesen und man weiß: Nicht unterkriegen lassen! Alles noch da: Liebe. Freiheit. Alles. Und Musik. Und Kunst. Und Satire.

Na gut, mit der Freiheit, da müssen wir echt aufpassen dass uns diese wegen den Pösen Terroristen nicht genommen wird. Be aware of the debates!

via: DKFMW

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Das Internet.

Streitkultur im Internet. 2 Kerle streiten sich in einem Bodybuilderforum darüber, ob eine Woche 7 oder 8 Tage hat.

Dazu empfohlen: Linus Neumann: Die Trolldrossel (Erkenntnisse der empirischen Trollforschung). Auch themenbezogen: Alternativlos 31: Trolle, Empöreria und schlechte-Laune-Lawinen.

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Drohnenrennen

Sieht ein bisschen so aus wie diese Verfolgungsjagden aus Starwars Battle Of Endor Szenen.

Quadrocopter Racing!!!!


Yeah man.

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