Monatsarchiv: Dezember 2014

DKFMW – AntiError

Hier der Mix vom Kraftfuttermischwerk auf dem #31c3, gespielt in der AntiError Lounge. Ich habe leider nur einen kleinen Teil davon live gehört, da mir an dem Abend doch eher nach Lounge und richtig Arschwackeln war.

Neben mir läuft die Congress Pausenmukke, ich werde jetzt auch Pause machen und den Heimweg antreten – aber mit dem Kraftfuttermischwerk im Ohr.

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Indiegame Tipp: Quadrant

IndieDB Nutzer undefdev hat ein cooles Game in Love gebastelt, dessen Demo hier heruntergeladen werden kann. (Der Sourcecode wird wohl auch noch released, kommt dann hier als Update rein).

Zum spielen braucht man LÖVE, einfach herunterladen, dann kann man die von indieDB heruntergeladene Datei einfach ausführen.

Das Spielprinzip ist zwar anfangs ein wenig tricky zu erlernen, an sich aber simpel:
quadrant-menu

Zunächst empfiehlt es sich, das Training zu absolvieren:

Quadrant Training

Quadrant Training

Auf dem Bildschirm sind 3 Quadrate zu sehen, wobei sich das Spiel um die Position des mittelgroßen Quadrates dreht. Man drückt einfach eine zur entsprechenden Ecke gehörenden, angezeigten Tasten. Ich spiele zum Beispiel mit „u“ (linke obere Ecke), „j“ (linke untere Ecke), „k“ und „i“ (rechte Seite unten bzw. oben). Ist das mittlere Quadrat links unten, drückt man „j“, rechts oben, drück man „i“ usw.
Das kleinste Quadrat zeigt an, wo das mittlere Quadrat demnächst sein wird. Ein bisschen geübt? Auf gehts.

Quadrant Gameplay

Quadrant Gameplay

Der Countdown zählt runter, es geht los. Im Beat drückt man nun die richtigen Tasten. Bei einem Fehler verschwindet erst das große, dann die kleineren Quadrate, dann ist vorbei. Und nicht vergessen: Der Beat ist der Cue!

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Exploration of Space

So heißt der Mix von r0byn für den Kraftfuttermischwerk Adventskalender. Und der passt hier grad ganz super zum #31c3 beim Stargate gazen. Danke Lichtpiraten :)

Und man muss sagen, ganz zu unrecht habe ich diesen Mix noch nicht verbloggt, ich habe nur immer auf den richtigen Moment gewartet. Und so einer ist genau jetzt!

Danke stellvertrend für alle Beteiligten an den CCC für diesen wunderwunderschönen Congress!

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[Update] Willkommen zurück in den Neunzigern

Ende der achtziger Jahre gab es, angestoßen von einer Asylkampagne der CSU, ein erstarken der rechten Parteien, u. a. die Republikaner erzielten einige Wahlerfolge. Die Bundeszentrale für Politische Bildung schreibt:

Nach 1983 waren die Themen Asyl und Ausländer zunächst nur noch Gegenstand der ständigen Auseinandersetzungen zwischen den profilierungsbedürftigen Koalitionspartnern FDP und CSU. Dies änderte sich erst im Sommer 1986, als die CSU vor den bayerischen Landtagswahlen eine Asylkampagne entfachte, in deren Gefolge die Republikaner ihren ersten Wahlerfolg hatten. Nachdem CDU und CSU anschließend noch mehrmals das Asylproblem thematisierten, ohne andererseits Entscheidendes zu ändern, profitierten rechtsradikale Parteien 1988/89 in mehreren Wahlen von diesen Kampagnen: die Republikaner in Berlin, die NPD in Frankfurt und schließlich erneut die Republikaner bei den Europawahlen.

Dieser Rechsruck wird momentan von einer breiteren Masse der Bevölkerung direkt unterstützt bzw. zumindest stillschweigend hingenommen und befürwortet, wodurch sich unsere „Volksparteien“, anstatt den rassistischen Forderungen von Pegida entschieden entgegenzutreten, von den rechten Parteien vor sich hertreiben lassen und in die Debatte einsteigen, ob es den Flüchtlingen hier nicht doch noch zu gut geht.
Fuck you!
Geflüchtete Menschen lassen _alles_ hinter sich um irgendwo auf der Welt einen Neuanfang zu schaffen und für diese verspricht selbst das wenige was wir ihnen bieten eine Verbesserung der Lebendsbedingungen.
Die Debatte die man aber eigtl. anstoßen sollte ist, wie wenig unsere Sozialsysteme, gesundheitlichen- sowie Rentenabsicherungen immer weiter abgebaut werden und dadurch ein immer größere Teil der Bevölkerung an den Rand der Gesellschaft gedrängt und in prekäre Arbeitsplatz abhängigkeiten getrieben werden während ein kleiner, der reichste Teil, der Gesellschaft immer besser davon leben kann, gar nicht selber arbeiten zu gehen, sondern ihr Vermögen für sie arbeiten lassen: D. h. das wieder mehr Menschen in prekäre Arbeitssituationen gedrängt werden um Zinsen und Renditen zu erwirtschaften. Und wie das am Ende aussieht, sieht man in den USA: Eine komplett entsolidarisierte Gesellschaft.

Mehr zum Vergleich der aktuellen Situation mit den 90ern findet sich bei Metronaut, die den Artikel treffend zusammenfassen:

Wer Verständnis für die “Sorgen” und Positionen der Pegida-Rassisten äußert, sie umgarnt oder zu Runden Tischen einlädt, ihnen medial Raum und Relevanz für ihre Positionen gibt oder ihre Positionen aufnimmt, vertritt und weiterträgt, der reicht denjenigen bewusst oder unbewusst ein Feuerzeug, die Asylbewerberunterkünfte abfackeln wollen.

Wenn wir als Gesellschaft nicht die Pogromstimmung der frühen Neunziger Jahre wiederholen wollen, ist es jetzt höchste Zeit gegenzusteuern.

[Update 03.01.2015]:
Die aktuelle Wrint Folge 378 beschäftigt sich mit Pegida. Hörempfehlung!
[/Update]

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Das Wort zu Weihnachten

Eric Idle performs F**k Christmas:

via: Nerdcore

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Schönes Project Mapping im Wald

Friedrich van Schoor und Tarek Mawad sind ein paar Wochen durch den Wald gezogen um haben Pflanzen, Pilze, Baumstämme und Spinnennetze zum Leuchten gebracht. Wow.

via: Nerdcore

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Status des Abendlandes

Ist das Abendland schon Islamisiert?

Und es stellt sich natürlich die Frage:

Ist Peggy da?

Und natürlich gibt es auch noch ein schönes Tumblr, mit dem besten aus dem Panorama Interview letztens.

alles via: DKFMW

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Das Wort zum Sonntag.

Peter Sunde, Gründer von The Pirate Bay, hat für wired.co.uk eine schöne Momentaufnahme zum aktuellen Zustand des Internetaktivismus‘ geschrieben.
Eine deutsche Übersetzung gibt es auf netzpolitik.org.

Da ich schlecht im Zusammenfassen bin, hier ein paar Zitate, ich empfehle sehr den Artikel im Original oder die Übersetzung zu lesen.

Zunächst ein Gefühl der Hoffnung, außerdem wird der Ist-Zustand m. E. ganz gut beschrieben:

[…] Ein Gefühl, dass wir eine kritische Masse erreicht haben. Eine kritische Masse von Leuten, die über den aktuellen Zustand des Internets aufgebracht sind — nein, den aktuellen Zustand der Internetregulierung und darüber, was der Welt dadurch bevorsteht. Eine kritische Masse, die endlich versteht, dass wir uns auf dem Weg zu einer Sende-Demokratie befinden, in die der Einzelne kaum involviert ist. The Pirate Bay wurde abgeschaltet. Das stellte die Menschen vor die Herausforderung, dass sie ihre Lieblingsfernsehserien morgen woanders herunterladen müssen. Sie haben darüber ein wenig nachgedacht und festgestellt, dass dies erst der Beginn einer rasanten Talfahrt ist. Jetzt verstehen sie, dass der Zugriff auf alternative Inhalte nun schwieriger sein wird, sofern überhaupt noch möglich. […] Dass es keine gute Idee ist, wenn wir das Internet zentralisieren und nur noch eine Handvoll zentralisierter Dienste haben, die meist wenigen Konzernen in einem einzigen Land gehören. Einem Land, das sich nicht um Grenzen schert, wenn es seine persönlichen Fehden verfolgt.

Dann zum Zustand der gegenwärtigen Situation vieler Internetaktivisten:

[…] [F]ast 100 Prozent der Internet-Community denkt: “Nicht mein Problem, jemand anders wird es schon richten.” Dabei war es nicht allein das aktuelle Geschehen um The Pirate Bay, das mich zu dieser Einsicht gebracht hat. Es hat sich schon eine ganze Weile angedeutet. Nur wenige Aktivisten sind übrig und tun tatsächlich etwas. Wir sind massiv unterfinanziert, wir werden älter und wir werden faul.

Dann zum traurigen Zustand, wie unsere Wünsche und Begeheren übergangen werden:

[…] [Es hat] verschiedene ACTA/SOPA/PIPA/TTIP-Abkommen gegeben, über die wir nie informiert worden sind. Wir stoppen eins und drei werden unbemerkt beschlossen. Wir kämpfen immer noch gegen die Vorratsdatenspeicherung, obwohl wir vor dem Europäischen Gerichtshof gewonnen haben.

Als letztes kommt noch ein Hinweis auf all die vor Facebookhockendenpiratebayenthusiasten:

Gestern habe ich jede Menge Kommentare unter den unzähligen Threads gelesen, die sich darauf bezogen, dass ich gesagt habe, ich wünschte, The Pirate Bay würde endgültig geschlossen werden, sodass etwas neues aufsteigen könnte. Etwas Neues und Frisches. So viele dieser Kommentare sind wahnsinnig einfühlsam. Darüber wie faul ich bin, dass ich nichts anderes tue als mich darüber aufzuregen, wie schlecht The Pirate Bay geworden ist. Dass ich eine neue Website eröffnen sollte, anstatt zuzulassen, dass The Pirate Bay den Bach runter geht. Dass sie das Päckchen zurück haben wollen, das sie mir geschickt haben, während ich für meinen Aktivismus im Knast war, weil ich dabei versage, TPB wieder aufzurichten. Ich nehme an, diese eloquenten Typen (ja, es sind alles Typen) sind andere Aktivisten, die ihren Teil für eine offene und freie Gemeinschaft leisten. Wenn dem so ist, dann muss ich falsch damit gelegen haben, dass wir nur wenige sind – Es gibt scheinbar zehntausende Leute, die wirklich wichtige Arbeit leisten, die ich anerkennen sollte.

Aber hey. Ich war im Gefängnis für meine Überzeugung und eure Fernsehserien. Was habt ihr gemacht? Ihr wollt eure Ausgabe von Orwells 1984 zurück? Ich nehme eine der 25 Ausgaben, die mir im Knast zugeschickt wurden und schicke sie euch zurück. Vielleicht lest ihr sie ja selbst, anstatt sie jemand anderem zu schicken, damit der sich um alles kümmert.

Ja, ich sollte auch mal meinen Arsch hochkriegen und etwas schaffen was ich anderen Leuten zur Verfügung stellen kann, worauf ich stolz sein kann. Aber auch denke ich, dass sich viel mehr Nutzerinnen von den ganzen coolen Internetdiensten mal dafür einsetzen, dass Leute wie Peter Sunde und co eben _nicht_ mehr angeklagt werden, dass sie merken, dass neue Politik nicht gemacht wird, wenn man in den CDU Ortsverband eintritt um mit 50, wenn man mal an einer Position ist in der man etwas gestalten kann, „neumodischen Kram“ zu blockieren von dem man keine Ahnung mehr hat. Bringt euch mal direkter ein beim gestalten eurer digitalen Zukunft! Baut Freifunk Netze auf, die werden noch nicht staatlich kontrollier, da könnt ihr die digitale Revolution leben und Kunst und Kultur frei fließen lassen.

Diese Fuck Medienindustrie sagt immer, wie Kreativ doch ihre Mitglieder sind – nutzt doch mal eure Kreativität aus und lasst euch auf was neues ein! Ach, dann kann der Wasserkopf nicht mehr bezahlt werden? Schafft euch doch einfach mal ab. Ihr kriegt Bedingungsloses Grundeinkommen wenn ihr das wählt. Ach mensch, rant rant rant…

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Roadtrippin mit Queen Elizabeth

Halluzigene Pilze im Garten der Queen :)
via: nerdcore

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Flying

Sonnenbrillen auf, Fliegen gehen!

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