NRW Landtag schickt Daten nicht mehr an Google

Der NRW Landtag hört auf, seine Websitestatistiken von Google auswerten zu lassen.

Dem Impressum war zu entnehmen, dass die Daten in die USA übertragen und dort ausgewertet wurden. Nach Paragraph 17 des vom Landtag im Mai 2000 verabschiedeten Datenschutzgesetzes ist aber die Übermittlung an Stellen außerhalb der Mitgliedstaaten der Europäischen Union nur zulässig, wenn dort „ein angemessenes Datenschutzniveau gewährleistet ist. Vor der Entscheidung über die Angemessenheit des Datenschutzniveaus ist der Landesbeauftragte für den Datenschutz zu hören.“ Bettina Gayk, Pressereferentin des Landes-Datenschutzbeauftragten NRW, hatte moniert, dass die Auswertung mit Hilfe von Google datenschutzrechtlich „nicht zulässig“ gewesen sei.

Nun ja, warum ist das so kritisch?

Im Juli kritisierten die Landesdatenschutzbeauftragten Berlins und Schleswig-Holsteins, dass ein Webseitenbetreiber bei Google Analytics nur seine eigenen Besucher sieht, Google aber Kenntnis zu allen Analytics-basierten Webseiten, die der Nutzer besucht hat, erlangen kann. Diese Nutzungsdaten könne das Unternehmen für weitere eigene Auswertungen verwenden

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