Report München rant gegen Datenschutz

Report München hat am 25.8. seine Zuschauer mit einer aussergewöhnlichen Darstellung zur Problematik der Vorratdatenspeicherung geschockt: Die Autoren stellten sich auf folgenden Standpunkt:

Nur aufgrund der Klage einer Bürgerinitiative mussten die Karlsruher Richter entscheiden. Im Moment dürfen Polizei und Justiz nur noch bei wenigen schweren Straftaten auf sogenannte Vorratsdaten zugreifen.

Tja, die bösen bösen Buben und Mädchen die da zu 15.000 durch Berlin getobt sind. Sehr schön die Bilder im „Report München“, welcher GANZ kurz ein paar friedliche Demonstranten zeigt, nur um das Bild dann auf den schwarzen Block zu lenken, dieser verweilt und brennt sich im Auge des Betrachters fest…
Das ist öffentliche Berichterstattung en graus. Warum muss man sowas mit GEZ Gebühren finanzieren?
Schaut es euch selbst an, hier der Link in die ARD Mediathek zum Report:
http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/873922?pageId=487872&moduleId=431936&categoryId=&goto=1&show=
Das Protokoll zum Beitrag von Report München:
http://www.br-online.de/daserste/report/archiv/2008/00500/

Und, wie ich finde, eine schöne Gegendarstellung und kritische Hinterfragung in Telepolis:
TP: Nur nicht nachhaken!

P.S.: Eine Begriffserklärung für „rant“.
Deutsche Übersetzung von dict.leo.org.

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