abgelaufenes Patent = keine Monopolrendite = Demenz?

Die Einnahme von Ibuprofen über einen Zeitraum von >5 Jahren wirkt, laut einer Studie , vorbeugend gegen Alzheimer. So wurde eine 44%-ige Reduktion beobachtet.
Doch um Gewissheit zu erlangen, warum, wie und für wen dies zutrifft, sind weitere Studien nötig, die allerdings keine Geldgeber finden. Warum aber geben Pharmakonzerne kein Geld für solche Studien, winkt am Ende doch ein Medikament welches den Leuten hilft, sich an die guten Taten des Pharmakonzerns länger zu erinnern?
Eine Vermutung von Patrick McGeer ist, dass

Pharmakonzerne die Forschung, die sie finanzieren oder bezuschussen, nicht nach den Erfolgsaussichten für die Patienten, sondern für die Aktionäre auswählen. Und Medikamente, die schon länger auf dem Markt sind, versprechen keine Monopolrenditen mehr – auch wenn sie wirken.

Dies rührt daher, dass Pharmakonzernen früher großzügige Monopolrechte eingeräumt wurden, um die Erforschung neuer Medikamente finanziell interessant zu machen. Allerdings schlägt dies bei am Markt etablierten Medikamenten, bei denen das Patent abgelaufen ist, negativ zu buche, lässt sich hier das Monopolrecht nicht mehr nutzen und kein Geld mehr verdienen.
Den kompletten Artikel von Peter Mühlbauer findet man hier.

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