Olympia als Testfeld für komplett Überwachung der Bevölkerung…

Wie auf heise.de zu lesen ist, schaltet China ab dem 20 Juli ihre Straßenüberwachung scharf. Danach dürfen Tageweise nur Autos mit geraden bzw. ungeraden Endziffern durch die Stadt düsen, „um die Luftverschmutzung zu mindern“.

Es gibt Videokameras, Ultraschall- und Radarscanner und anderen Schnick-Schnack.

Wer steckt dahinter? Amis stecken dahinter:

Ausgewertet werden die gesammelten Bilder und Daten vom Smart Surveillance System (S3) des US-Konzerns IBM.

Richtig haarig sind die weiteren Funktionen dieses Systems:

Die S3-Installation in Peking ermöglicht außer einem automatischen Kennzeichen-Scanning auch eine „Behaviour Analysis“, bei der die Bilder von Überwachungskameras hinsichtlich bestimmter Parameter untersucht werden. Registriert die Software Bewegungen oder Gegenstände, die als „verdächtig“ klassifiziert sind, schlägt das System Alarm.
Zum Einsatz kommt außerdem ein „Badge Reading Tool“, das in der Lage ist, die olympischen Ausweise auszulesen, sobald sie von einer Videokamera erfasst werden, sowie eine automatische Gesichtserkennung, die von chinesischen Wissenschaftlern entwickelt wurde.

Da haben sich also die armen Bürger von Olympia-China nicht nur die Spiele gesichert, sondern gleichzeitig auch ein großes Testfeld für moderne Überwachungsmethoden. Was haben denn bitte „Behavior Analysis“ und Umweltverschmutzung miteinander zu tun? Und das „Badge Reading Tool“? Der Weg ist frei für ein: Jeder Bürger bekommt eine Hundmarke die er tragen muss!
Und das alles bleibt natürlich nach Olympia stehen (warum auch nicht? Ist ja einmal da).
Au backe, au backe… Und wenns da funktioniert, bin mal gespannt wann die nächsten Städte in China (und/oder weltweit) folgen…

Wer hatte nochmal gesagt: Videoüberwachung mir doch egal? ich habe nichts zu verbergen?

P.S.: Denunzianten werden gleich belohnt:

Trotz aller modernen Überwachungstechnik baut die chinesische Führung aber nicht zuletzt auf die Aufmerksamkeit der Bürger: Wer „wichtige Informationen zu ernsthaften Bedrohungen“ liefert, soll nach Angaben der offiziellen Nachrichtenagentur Xinhua bis zu 500.000 Yuan (46.000 Euro) erhalten.

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2 Kommentare

Eingeordnet unter news

2 Antworten zu “Olympia als Testfeld für komplett Überwachung der Bevölkerung…

  1. 00zp

    Wieso implantieren die nicht jeden Neugeborenen und jedem, der in das Land einreist, einen Mikrochip mit Funkverbindung, dann kann man die Einwohner doch noch viel besser überwachen :-)… und nahezu jedglichen Terrorismus ausschließen, da alle technischen Instrumente, die zur Überwachung eingesetzt sind fehlerfrei sind, und nicht überlistet werden können. Außerdem könnte der Chip beim Aufkommen geringster Aggression ein Signal an die nächste Human-Controlling-Station senden, oder andere Maßnahmen ergreifen…

  2. Pingback: split:mind - Nur mal so zum Thema Chin…

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